T-Shirts online verkaufen – was du als Designer wissen solltest

Der Verkauf von T-Shirts ist mit Sicherheit kein neues Business. Allerdings hat das Geschäft in den letzten Jahren eine Art Revolution erlebt.

T-Shirts online verkaufen – was du als Designer wissen solltest

Der Verkauf von T-Shirts ist mit Sicherheit kein neues business. Allerdings hat das Geschäft in den letzten Jahren eine Art Revolution erlebt. Im Zuge der Digitalisierung haben sich neue Möglichkeiten eröffnet, die designer auf der ganzen Welt angezogen haben. Inzwischen ist das T-Shirt-Business umkämpfter als je zuvor, dennoch ist es nach wie vor eine gute Möglichkeit, um Geld zu verdienen.

Wenn du dich gut mit Design auskennt oder sogar eine vergleichbare Ausbildung gemacht hast, könnte sich das Business für dich lohnen. Einige Dinge solltest du jedoch wissen. Worauf es im Großen und Ganzen ankommt, erfährst du in unserem Artikel.

Plattformen erleichtern den Vertrieb

Früher war es relativ umständlich, seine eigenen T-Shirts an den Mann zu bringen. Kurzerhand ein Geschäft aus dem Boden zu stampfen, war nicht möglich.

Heutzutage sieht es ein wenig anders aus. Prinzipiell kann jeder, sofern er eigene Designs erstellt, diese auf hierfür vorhergesehenen Plattformen anbieten. Der Vorteil von sogenannten T-Shirt-Plattformen ist, dass sich Verkäufer weder um Mindestbestellmengen noch Lagerung oder gar Versand Gedanken machen müssen. Alles wird von der jeweiligen Plattform übernommen.

In der Regel stehen sogar Mockups für dein T-Shirt Design zur Verfügung, sodass du mehrere Vorlagen zur Auswahl hast. Du kannst dann selbst entscheiden, worauf du deine Designs anbieten möchtest.Eine Besonderheit ist, dass die Ware erst dann produziert wird, sobald ein Interessent sie kauft. Erst dann wird das jeweilige Design aufgedruckt. Zu was für Preisen du deine T-Shirts beziehungsweise Designs verkaufst, bleibt in der Regel dir überlassen.

Die meisten Plattformen schränken dich bezüglich der Preisgestaltung nicht oder nur gering ein. Allerdings ist es ratsam, dass du einen Blick auf die Preise der Konkurrenz wirfst. Auch dann, wenn es in deiner Nische nur wenige Konkurrenten gibt. Schließlich soll der Verkaufspreis sowohl eine gute Marge bieten als auch für Kunden reizvoll sein.

Alles in allem sind Plattformen ein bewährter Weg, um T-Shirts zu verkaufen. Sie erfordern kein hohes Startkapital und lassen sich wunderbar mit Dropshipping oder anderen Geschäftsmodellen verbinden. Nicht ohne Grund gibt es inzwischen Plattformen für T-Shirts, die Umsätze in Millionenhöhe erzielen. Vielen Einzelhandelsgeschäften ist das ein Dorn im Auge.

Dropshipping mit T-Shirts ist ein bewährtes Modell

Ob sich eine Plattform oder ein anderer Partner um die Bedruckung kümmert, spielt in erster Linie keine Rolle.

Hauptsache der Anbieter ist zuverlässig und das System lässt sich mit einem Dropshipping-Modell verbinden. Ein Vorteil dabei ist, dass ein Dropshipping-Onlineshop natürlich mehr Spielraum bietet, als du ihn bei einem Shop auf einer T-Shirt-Plattform hast. Du kannst in technischer Hinsicht viel mehr machen. Meist sogar dann, wenn du für den Dropshipping-Onlineshop ein Shopsystem nutzt.

Außerdem ist es in diesem Fall einfacher SEO (Suchmaschinenoptimierung) zu betreiben und so die Rankings des eigenen Shops zu steigern. Auf Plattformen ist das um einiges komplizierter. In vielen Fällen macht SEO nicht mal wirklich Sinn, sondern es bietet sich lediglich SEA (Suchmaschinenwerbung) an. Im besten Fall solltest du als Unternehmer ohnehin beides nutzen.

Sowohl SEO als auch SEA können deinem T-Shirt-Business den nötigen Schwung verleihen.

Viele Händler outsourcen ihre Designs

Als Designer möchtest du dich natürlich eigenständig um deine Designs kümmern. Prinzipiell spricht nichts dagegen. Allerdings sollte dir bewusst sein, dass viele Händler ihre Designs outsourcen und so eine riesige Auswahl anbieten können. Wenn du beispielsweise aufgrund einer Festanstellung nicht viel Zeit hast, solltest du dir das auch überlegen.

Du könntest beispielsweise ein bis zwei Designs pro Woche selber machen und die restlichen drei bis vier outsourcen. So würdest du immer auf fünf Designs pro Woche kommen. Ein Designer kostet aber natürlich Geld. Zumindest in Deutschland würdest du für ein paar wöchentliche Designs viel bezahlen müssen.

Daher kann es sich lohnen, in Ländern wie Indian und Pakistan nach Designern zu suchen. Aufgrund der niedrigeren Monatslöhne gibt es viele professionelle Arbeitskräfte, die hochwertige Designs für wenig Geld anfertigen.

Analysen führen zum Erfolg

Das T-Shirt-Business unterscheidet sich in einigen Punkten nicht großartig von anderen Geschäftsmodellen. Auch hier sind Analysen wichtig, um seine Ziele zu erreichen. Es ist beispielsweise notwendig, sich anzuschauen, mit welchen Designs potentielle Kunden interagieren und wie oft es zu einem Kauf kommt.

Des Weiteren kannst du damit experimentieren, wie sich bestimmte Mockups auf die Verkaufszahlen auswirken. Möglicherweise verkauft sich dasselbe Design auf einem anderen Mockup viel besser. Analysen können wichtige Erkenntnisse liefern. Erkenntnisse, die den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg ausmachen können.

Neben integrierten Tools von Plattformen und Shopsystemen gibt es auch eigenständige Tools, die geeignete Funktionen bieten.

Vorsicht vor Urheber- und Markenrechtsverletzungen

Bei T-Shirts ist es wichtig, dass du darauf achtest, keine Urheber- oder Markenrechte zu verletzen. Das Risiko besteht vor allem dann, wenn du Designs von anderen Menschen outsourcen lässt. Schließlich kannst du dir ohne nachzuprüfen nie sicher sein, ob ein bestimmtes Motiv nicht einfach irgendwo kopiert wurde. Es einfach zu veröffentlichen, stellt ein gewisses Risiko dar.

Sowohl Urheber- als auch Markenrechtsverletzungen können empfindliche Strafen mit sich ziehen.